Volleyball – DM 2016 – Spielbericht

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Mit etwas Verspätung und leider noch nicht mit allen Ergebnissen wollen wir unseren sehr guten 6. Platz der ersten Mannschaft ím A-Turnier und einen akzeptablen 4. Platz der zweiten Mannschaft in B-Turnier bekannt geben.

Leider liegen uns noch nicht die Ergebnisse und Platzierungen des Turnieres vor. Sobald wir diese haben werden wir diese auf der DM 2016 Seite veröffentlichen. Es folgt der Spielbericht:

Obwohl am Freitag in Frankreich die Fußball-EM begann, wurde die Waldstadt am vergangenen Wochenende zum Mekka einer Sportart, die in dieser Region nicht zu den zuschauerträchtigsten zählt. Zum dritten Mal richtete die JVA Iserlohn die Deutschen Meisterschaften im Justizvollzugsvolleyball aus. Fast 500 Aktiven aus dem gesamten Bundesgebiet bevölkerten die beiden Hemberghallen sowie die Ortlohn- und Nußberghalle.

„Der organisatorische Aufwand war enorm“ berichtete Jörg Preuschoff und war spürbar erleichtert über den reibungslosen Ablauf. Der Justizvollzugsbeamte plante gemeinsam mit seinen Kollegen Michael Ennulat und Thomas Jankowiak seit September vergangenen Jahres die Ausrichtung, dabei blieb nichts dem Zufall überlassen. „Nicht alle können so eine Veranstaltung auf die Beine stellen“, versicherte Preuschoff: „Dazu benötigt man in ersten Linie die Rückendeckung der Behördenleitung, außerdem die Bereitschaft der vielen Helfer, sich im privaten Rahmen zu engagieren.“ So ein Event könne man nicht mal so nebenbei während der Dienstzeit stemmen. Aus diesem Grund freuten sich die Verantwortlichen über die Rückendeckung ihrer Vorgesetzten. „Nur so konnten wir diese Titelkämpfe schon dreimal aufziehen.“

Gespielt wurde mit 38 Mannschaften im A- und mit neun Reserveteams im B-Turnier. Die Mannschaften waren teilweise formiert aus weiblichen und männlichen Aktiven, es gab neben den Herren- aber auch reine Damenteams. Die Gastgeber gingen personell geschwächt mit einem nur sechsköpfigen Kader an den Start, weil die organisatorische Komponente ihren Tribut forderte. Einige Volleyballer waren integriert im insgesamt 46-köpfigen Helferteam. So verwunderte es nicht, dass die Iserlohner JVA sich letztlich mit Platz 35 begnügen musste. Aber bei diesen Titelkämpfen zählte die olympische Devise „Dabeisein ist alles“.

Souveräner Sieger der 37. Titelkämpfe wurde die JVA Berlin-Tegel durch einen ungefährdeten Finalsieg über Schwäbisch Hall. Damit musste der entthronte Vorjahressieger Gelsenkirchen den Wanderpokal an die Spree ziehen lassen. Für die letztplatzierte Mannschaft gab es traditionsgemäß eine „Rote Laterne“, von der sich diesmal JVA Diez heimleuchten lassen durfte. Im kleinen B-Turnier setzte sich die JVA Suhl-Goldlauter durch.

Die weiteste Anreise hatte die Mannschaft aus Ravensburg. Untergebracht waren die Teilnehmer in Hotels und Pensionen in Unna, Schwerte, Menden, Iserlohn oder Lüdenscheid. „Darum mussten wir uns aber nicht kümmern, das wurde in Eigenregie geplant“, erklärte Preuschoff.

Mit dem sportlichen Teil waren die Deutschen Meisterschaften aber noch nicht beendet. Nach der Siegerehrung wurde am Abend in der Mehrzweckhalle Halingen nach den Grußworten des stellvertretenden Iserlohner Bürgermeisters Michael Scheffler unter den Klängen der Coverband „Burning Heart“ bis in den frühen Morgen noch kräftig gefeiert und sich überdies auf die 38. Titelkämpfe eingestimmt, die im kommenden Jahr von der JVA Koblenz ausgerichtet werden.

Text: © IKZ

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